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Luxemburg, den 13. Mai 2008 .Die heutige ordentliche Hauptversammlung der Paul Wurth S.A. genehmigte den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2007. 2007 stand für Paul Wurth erneut im Zeichen eines starken Wachstums und bestätigte somit den Wandel, den die Gruppe seit mehreren Jahren unternommen hat. Alle Kennzahlen verzeichneten einen Aufwärtstrend: Geschäftsvolumen, Mitarbeiterzahl und Ergebnis. Zum vierten Mal in Folge verbuchte Paul Wurth ein Rekordauftragsjahr. Konsolidierung der Neuaufträge auf hohem Niveau Diese Entwicklung ist vor allem auf die boomende Weltstahlindustrie und deren Investitionsprojekte zurückzuführen, insbesondere in den sogenannten BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China). Im Mittelpunkt des Geschäftsjahres 2007 standen für Paul Wurth der Bau und die Inbetriebnahme des neuen Hochofens 8 bei ThyssenKrupp Steel in Duisburg-Hamborn. Dank des Zusammenspiels der verschiedenen Kompetenzzentren innerhalb der Gruppe und eines beispielhaften Projektmanagements konnte der schlüsselfertige Hochofenbau, der insgesamt nur 28 Monate in Anspruch nahm, 2 Wochen vor Termin fertig gestellt werden. Diese Leistung ist umso bemerkenswerter, als es sich um den ersten Hochofen handelt, den Paul Wurth in vollem Umfang in Alleinregie gebaut hat und der ausschließlich Paul Wurth - Technologien benutzt. Einer der ergiebigsten Märkte für die Gruppe war und bleibt Indien, wo die Stahlindustrie ihren Nachholbedarf durch die Modernisierung und Kapazitätserweiterung ihrer Werke geltend macht. Innerhalb eines Jahres konnte Paul Wurth nicht weniger als drei wichtige Aufträge für den Bau bzw. die Neuzustellung von großen Hochöfen sichern, und zwar bei Rashtriya Ispat Nigam Ltd („Vizag“), Bhushan Steel Ltd und SAIL Bokaro Steel Plant. Ein weiterer kommerzieller Erfolg war die vom russischen Stahlproduzenten Novolipetsk Steel erteilte Bestellung für seinen neuen Hochofen 7 samt Nebenanlagen. Mit diesem ersten Auftrag zum Bau eines kompletten Hochofens in Russland hat Paul Wurth eine wichtige Hürde in diesem Market mit großem Entwicklungspotenzial genommen. Auch in der Ukraine, wo Paul Wurth die Eröffnung einer Vertretung initiiert hat, wurden Verträge zur Lieferung von Paul Wurth - Technologien abgeschlossen. Auch hier hat die Stahlindustrie die Erneuerung ihrer Produktionsanlagen in Angriff genommen. Dank der Weiterentwicklungen, welche die Eingliederung des Kokereibereiches in das Technologieportfolio der Gruppe begleiteten, konnte Paul Wurth - im Anschluss an den Auftrag von Seiten der GAL Zentralkokerei Saar für zwei für die Dillinger Hütte bestimmten Koksofenbatterien - weitere Erfolg feiern. Anfang 2008 erhielt Paul Wurth von Sumitomo Metal Industries die erste Bestellung für die Lieferung einer Koksofenbatterie nach Japan und unterzeichnete mit Bhushan Steel eine Absichtserklärung für eine weitere Batterie in Indien. Neben den neuen Aufträgen widmete das Unternehmen einen wesentlichen Teil seiner Kräfte der Ausführung laufender Projekte. Besonders erwähnenswert ist die momentan größte Baustelle – der Bau von zwei Hochöfen samt Nebenanlagen bei ThyssenKrupp CSA Siderúrgica do Atlântico in Brasilien, deren Zulieferung und Fertigung derzeit den Einsatz umfangreicher Ressourcen benötigt. Im regionalen Geschäft konnte 2007 auch die Abteilung Civil Construction ihre Marktstellung im Bereich der Schulprojekte festigen. Nachdem die Erweiterung der International School of Luxembourg in Luxemburg-Merl in einer Rekordbauzeit zugestellt worden ist, wurde Paul Wurth mit der Projektleitung und der technischen Assistenz für den Bau der 2. Europäischen Schule in Bertrange/Mamer beauftragt, dem bisher größten in Luxemburg realisierten Schulprojekt. Parallel zum Geschäftswachstum verzeichnete erneut die Mitarbeiterzahl einen wesentlichen Anstieg von über 16%. Zum 1. Mai 2008 beschäftigt die Gruppe 1.309 Mitarbeiter, davon 560 in Luxemburg. Die Resultate des Geschäftsjahres 2007 Das Volumen an neuen Aufträgen belief sich auf 777,7 Millionen Euro, was einer Steigerung von 7,9% im Vergleich zum bereits sehr guten Vorjahr entspricht (2006: 720,5 Millionen Euro). Dank der kommerziellen Erfolge der letzten Jahre stieg der konsolidierte Umsatz der Gruppe auf einen neuen Höchststand von 412,6 Millionen Euro (+20,8% gegenüber 2006). Insbesondere durch die starke Steigerung des operativen Ergebnisses konnte das konsolidierte Nettoergebnis auf 33,5 Millionen Euro ansteigen (20,0 Millionen Euro im Jahr 2006). Die guten Ergebnisse haben die Hauptversammlung dann auch bewogen, der Ausschüttung einer Bruttodividende von 420 Euro pro Aktie für das Geschäftsjahr 2007 zuzustimmen. Aussichten Da die z.Zt. weltweit verfügbaren Engineering-Kapazitäten begrenzt sind, wird erwartet, dass sich die Geschäftsentwicklung von Paul Wurth im laufenden Geschäftsjahr weiterhin auf einem hohen Niveau hält, obwohl die globalen Wirtschaftsprognosen nach unten revidiert wurden. Aufgrund des Auftragsbestands, der zum 31. Dezember 2007 über 1 Milliarde Euro betrug, wird derzeit mit zufriedenstellenden Resultaten für 2008 gerechnet. Die Entwicklung der Gruppe bleibt auf die Roheisenproduktion ausgerichtet. In diesem Bereich wird Paul Wurth seinen Wettbewerbsvorsprung, Grundlage seiner heutigen Marktführung, festigen und ausbauen. Die Optimierung der bestehenden Produkt- und Dienstleistungspalette, die Entwicklung neuer Technologien, die Qualität der Kundenbetreuung sowie die Verfügbarkeit kompetenter und motivierter Mitarbeiter sind der Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft für Paul Wurth.PAUL WURTH S.A. • 32, rue d’Alsace • P.O. Box. 2233 • L-1022 Luxembourg |
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